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Das polizeiliche Führungszeugnis

Was ist ein Führungszeugnis?

Das polizeiliche Führungszeugnis ist ein behördliches Dokument, das auf Antrag bei der örtlichen Meldebehörde ab einem Alter von 14 Jahren ausgestellt werden kann und dem Antragsteller bescheinigt, ob dieser vorbestraft ist. Es enthält Daten über wesentliche strafrechtliche Verurteilungen (u.a. Straftat und festgesetztes Strafmaß), die dem Bundeszentralregister des Bundesamtes für Justiz entnommen wurden, sofern der Antragsteller Straftaten begangen hat. Liegen keine Vorstrafen vor bzw. sind die Eintragungsfristen abgelaufen, enthält das polizeiliche Führungszeugnis lediglich den Vermerk „Keine Eintragung“. Eintragungen im Bundeszentralregister und damit im Führungszeugnis werden zum Zweck der Resozialisierung nach Ablauf bestimmter Fristen (die von der Höhe des jeweiligen Urteils abhängen) gelöscht.

Wozu benötigt man ein Führungszeugnis?

Ein Führungszeugnis kann z.B. im Bewerbungsprozess von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber verlangt werden. Dazu genügt Ihnen meist ein sogenanntes privates Führungszeugnis. Eine Ausnahme ist die Aufnahme einer Beschäftigung, die den Umgang mit Kindern und Jugendlichen beinhaltet. Hier benötigen Sie ein erweitertes Führungszeugnis, das zusätzlich Eintragungen zu Sexualdelikten beinhaltet. Zur Vorlage bei Behörden (z.B. für den Führerschein) wird ein behördliches Fuehrungszeugnis benötigt. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Formen des Führungszeugnisses liegt im Wesentlichen im Umfang der Eintragungen. Die behördliche Variante enthält z.B. Verurteilungen von untergeordneter Bedeutung sowie Entscheidungen von Behörden (z.B. Widerruf des Waffenscheins). In Deutschland lebende Personen mit einer anderen EU-Staatsangehörigkeit als der deutschen können ein europäisches Führungszeugnis beantragen, das Auskunft über die Vorstrafen des Antragstellers in seinem Herkunftsland erteilt.

Was benötigen Sie für die Beantragung eines Führungszeugnisses?

Für die Beantragung des Führungszeugnisses bei der örtlichen Meldebehörde (Rathaus, Bürgerbüro usw.) benötigen Sie Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass. Das Führungszeugnis kostet z.Z. 13 Euro. Wenn Sie das Dokument für eine ehrenamtliche Tätigkeit benötigen oder in die Gruppe der laut dem Bundesamt für Justiz „mittellosen“ (z. B. ALG II-Empfänger) fallen, ist die Beantragung für Sie gebührenfrei. Dazu müssen Sie jedoch entsprechende Nachweise vorlegen.

Sie benötigen eine beglaubigte Übersetzung Ihres Führungszeugnisses?

Im Ausland wird das polizeiliche Führungszeugnis vor allem für die Auswanderung gefordert. Unser Team aus erfahrenen und beeidigten Übersetzern erstellt Ihnen gerne eine beglaubigte Übersetzung Ihres Führungszeugnisses zur Verwendung im Ausland. Bitte kontaktieren Sie uns möglichst per E-Mail mit beigefügtem Führungszeugnis und unter Angabe der Sprache (Englisch, Französisch,...). Wir melden uns umgehend mit einem Angebot.

 

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