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Ungarisch

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Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die Ungarische Sprache und aus dem Ungarischen durch Muttersprachler-Übersetzer für sämtliche Fachgebiete an: Wirtschaft, Recht, Technik, Medizin, Werbetexte, EDV, etc.

Die Palette reicht von Wirtschaftsübersetzungen über juristische Übersetzungen und Technikübersetzungen bis zu Werbetexten, Internetseiten, Zeugnissen, Urkunden.

Sämtliche Texte werden durch erfahrene, fachkundige Übersetzer in die jeweils eigene Muttersprache (Ungarisch bzw. Deutsch) übersetzt (Muttersprachler- oder Native Speaker-Prinzip).

Verbreitung der ungarischen Sprache

Ungarisch (Eigenbezeichnung: Magyar nyelv) ist die einzige nicht indoeuropäische Sprache, die in mitteleuropäischen Breiten gesprochen wird. Zusammen mit Finnisch, Estnisch, Samisch und einigen im europäischen Russland und in Nordsibirien gesprochenen Sprachen gehört Ungarisch zu den sogenannten finno-ugrischen Sprachen. Die finno-ugrischen Sprachen wiederum bilden gemeinsam mit der kleinen Gruppe der Nenzensprachen die uralische Sprachfamilie.

Die ungarische Sprache wird heute von etwa 15 Millionen Menschen gesprochen und ist die Amtssprache in Ungarn.

Zur Geschichte der ungarischen Sprache

Erste schriftliche Überlieferungen des Ungarischen stammen aus dem 9. Jahrhundert, als sich die Magyaren noch der ungarischen Runenschrift bedienten.

Die Ungarn bilden zusammen mit den Chanten (früher auch Ostjaken) und den Mansen (früher auch Wogulen), zwei östlich des Ural lebenden Völkern, die ugrische Untergruppe.

Bei dem Versuch, die Ursprünge des Ungarischen nachzuweisen, gab es unterschiedliche Ansätze. So wurde die ungarische Sprache oftmals der türkischen Sprachgruppe zugeordnet. Diese Theorie wurde hauptsächlich durch die Tatsache untermauert, dass beide Sprachen agglutinierende Sprachen und vokalharmonisch aufgebaut sind. Auch der Name „Ungar“ ist verwandt mit der Bezeichnung „Onogur“, die den Ungarn von den Slawen verliehen wurde. Der Unterschied zur Eigenbezeichnung der Ungarn – Magyar – ist allerdings frappierend.

Seit dem 12. Jahrhundert hielt sich unter den Ungarn selbst die Legende (Hunor und Magor), man stamme von den Hunnen ab. Dies ist jedoch nicht der Fall. Vielmehr geht man heute von einer gemeinsamen Völkerwanderung der Ungarn mit den Hunnen und Goten aus. Andere Völker machten bei diesem Völkergemisch keinen Unterschied und bezeichneten alle als Hunnen. Der Name Attila (gotischen und hunnischen Ursprungs und bedeutet soviel wie „Väterchen“) ist bis zum heutigen Tag ein sehr beliebter männlicher Vorname in Ungarn. Auf die gemeinsame Vergangenheit mit den Hunnen geht die in zahlreichen europäischen Sprachen auch heute noch übliche Schreibweise des Landesnamens mit H zurück, z.B. Hungary (englisch), Hongrie (französisch) und Hungarn (veraltet, deutsch).

Die ungarische Sprache, die nur wenige Wortähnlichkeiten zu den indoeuropäischen Sprachen aufweist, erscheint zunächst als schwer erlernbar. Diese Tatsache hat den Ungarn, die im Laufe ihrer Geschichte mehrere Fremdherrschaften (z.B. Österreich) über sich ergehen lassen mussten, immer eine gewisse kulturelle Autonomie gesichert.

Seit der Aufnahme Ungarns in die EU am 1. Mai 2004 ist Ungarisch nicht nur die Amtssprache in Ungarn, sondern auch eine der offiziellen Amtssprachen in der EU, wodurch die ungarische Sprache auf europäischer Ebene enorm an Bedeutung gewonnen hat.

 

Eisenmann Übersetzungsteam in Karlsruhe, seit 1990 als Deutsch-Englisch-Übersetzer tätig.

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