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Eisenmann Übersetzungsteam bietet Fachübersetzungen in die japanische Sprache und aus dem Japanischen durch Muttersprachler-Übersetzer für sämtliche Fachgebiete an: Wirtschaft, Recht, Technik, Medizin, Werbetexte, EDV, etc.
Die Palette reicht von Wirtschaftsübersetzungen über juristische Übersetzungen und Technikübersetzungen bis zu Werbetexten, Internetseiten, Zeugnissen, Urkunden.
Sämtliche Texte werden durch erfahrene, fachkundige Übersetzer in die jeweils eigene Muttersprache (Japanisch bzw. Deutsch) übersetzt (Muttersprachler- oder Native Speaker-Prinzip).
Mindestauftragswert: 60,- Euro zzgl. MWST. Infos zu den Preisen
Japanisch wird insgesamt von etwa 127 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, die außer in Japan größtenteils in den USA und in Südamerika (hauptsächlich in Brasilien) leben.
Der genaue Ursprung der japanischen Sprache ist bis zum heutigen Tag weitestgehend ungeklärt. Von den japanischen Inseln sind lediglich drei einheimische Sprachen bekannt: Japanisch, Ainu in Hokkaido und die Sprache von Ryukyo (Okinawa).
Selbst die Sprachwissenschaft ist sich über die linguistische Klassifikation des Japanischen uneinig, da eine eindeutige Sprachverwandtschaft bisher nur zur ryukyuanischen Sprache nachgewiesen werden konnte. Beide Sprachen, sowohl Japanisch als auch Ryukyo, werden von dem so genannten Proto-Japanisch abgeleitet, dessen nächste Verwandte koreanische Sprachen wie das ausgestorbene Alt-Koguryo im Norden der Halbinsel sind.
Eine über mehrere tausend Jahre anhaltende Phase der schriftlosen Isolierung hat die altjapanische Sprache von allen Ursprüngen abgetrennt.
Man vermutet allerdings, dass während der Jomon-Zeit im Westen Japans eine mit den Inselsprachen Melanesiens und Mikronesiens verwandte austronesische Sprache gesprochen wurde. Um etwa 300 v. Chr. (Beginn der Yayoi-Zeit) gelangten die Technik des Reisanbaus und die Verwendung von Bronze von Südkorea nach Nord-Kyushu und verbreiteten sich von dort über den ganzen westlichen Teil Japans aus. Höchstwahrscheinlich wurde mit der koreanischen Kultur auch die koreanische Sprache nach Japan gebracht, wodurch es zu einer Vermischung altaischer (sibirisch-türkischer) und austronesischer Sprachelemente in Korea und Japan kam.
Durch koreanische Einwanderer kamen die Japaner im 3./4. Jahrhundert in Kontakt mit der zu diesem Zeitpunkt bereits schon einflussreichen chinesischen Kultur. Als japanische Mönche ab dem 4./5. Jahrhundert zum Zwecke buddhistischer Studien Besuche nach China unternahmen, führten sie die chinesischen Schriftzeichen und andere Kulturgüter nach Japan ein. Die lokale Kultur Japans vermischte sich daraufhin – ausgehend von den religiösen Zentren – mit den Einflüssen aus China.
Trotz der Abstammung des japanischen Schriftsystems von den chinesischen Schriftzeichen ist die japanische Sprache in ihrem Ursprung jedoch völlig eigenständig. Die Aussprache und Grammatik beider Sprachen unterscheiden sich grundlegend, da das Japanische im Gegensatz zu Chinesisch keine Tonsprache ist und grammatikalisch durch seine Vielzahl von grammatischen Suffixen (Partikel) - die Ähnlichkeit mit den Flexions-Formen, Präpositionen und Konjunktionen der europäischen Sprachen haben - als agglutinierende Sprache eingeordnet wird. Das Chinesische hingegen gilt grammatikalisch als isolierende Sprache.
Zudem muss man sagen, dass die Grammatik des Japanischen – ähnlich wie die des Koreanischen – bezüglich Agglutination und Wortstellung dem Altaischen entspricht, die Aussprache – es gibt im Japanischen keine Doppelkonsonanten und kaum Endkonsonanten – jedoch vom Austronesischen abstammt.
Im modernen Japanisch lassen sich chinesische und altjapanische Elemente noch immer deutlich voneinander unterscheiden. So findet man beispielsweise viele Lautfiguren jeweils nur in einem der beiden Bereiche und die aus dem Chinesischen stammenden nicht flektierbaren japanischen Verben und Adjektive unterscheiden sich auch in ihrer grammatikalischen Funktion deutlich von ihren flektierbaren altjapanischen Pendants.
Im Wortschatz des heutigen Japanisch finden sich Lehnwörter aus mehreren Sprachen. So wurden ab dem 3. Jahrhundert zusammen mit der chinesischen Schrift zahlreiche chinesische Lehnwörter übernommen, die jedoch in ihrer Aussprache dem Japanischen angepasst wurden. Diese angeglichenen chinesischen Begriffe machen einen großen Teil des heutigen japanischen Wortschatzes aus.
Im 16. Jahrhundert wurden durch die Einrichtung einer kurzlebigen christlichen Mission in Japan durch die Portugiesen einige Begriffe aus dem Portugiesischen ins Japanische übernommen, z.B. pan (Brot) und tempura (frittiertes Gemüse und Fisch im Backteig).
Der Anteil an Lehnwörtern aus den europäischen Sprachen liegt mittlerweile bei etwa 10-15% und schwankt je Sachgebiet. Aus dem europäischen übernommene Lehnwörter werden im Japanischen jedoch nicht mit chinesischen Schriftzeichen sondern in der Silbenschrift Katakana geschrieben, sie werden oftmals auch auf japanische Weise abgekürzt und in ihrer Aussprache verändert. So ist aus dem englischen Begriff personal computer das Wort fpf/fRf“ pasokon geworden. Auch kommt es häufig vor, dass diese Wörter durch Umdeutung nicht mehr mit ihrer ursprünglichen Bedeutung gleichzusetzen sind.
Da sich die ärztliche Ausbildung in Japan seit etwa Mitte des 19. bis ins 20. Jahrhundert an deutschen Dozenten und Lehrbüchern orientierte, findet man auch im modernen Japanisch hauptsächlich medizinische Lehnwörter aus dem Deutschen, z.B. runge von Lunge und kuranke von Kranke. Allerdings gibt es auch deutsche Lehnwörter aus der Philosophie (z.B. geshutaruto von Gestalt), dem Bergsteigen (z.B. shutaikuaizen von Steigeisen) und Begriffe wie arubaito von Arbeit, im Sinne von Teilzeitjob.
Doch seit Mitte des 19. Jahrhunderts stammen die meisten sich auf das so genannte „moderne Leben“ beziehenden Begriffe im heutigen Japanisch aus dem Englischen.
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